Eine Kaleidoskopierte Darstellung der Arbeit

Sophia Weinberger

A Silent Descent

Portrait von Sophia Weinberger

Betreuer*in

  • Manuel Casasola Merkle
  • ,
  • Tilman Zitzmann
  • ,
  • Sybille Schenker

Game Design Document mit Concept Art zum Thema Depression

Klettern, Rennen, Kämpfen, Looten, Skills upgraden, Progress machen – all das verspricht man sich von einem Action-Adventure! Auch mein Projekt A Silent Descent arbeitet mit dieser Formel, wobei der Titel schon andeutet, dass es hier nicht nur aufwärts geht…

Man spielt Diya, eine junge Abenteurerin, die sich mutig in jede Quest stürzt, über die sie stolpert, bis sie dabei eines Tages in einen tiefen Krater fällt. Der spiralförmige Krater dient hierbei als Metapher für eine Depression, die die junge Protagonistin zunehmend in seine Tiefen reißt. Die Herausforderungen der depressiven Episoden werden den Spielenden ein Stück weit spürbar gemacht, indem ihnen entgegen stereotypischer Game-Konventionen zeitweise die Kontrolle entzogen wird. Wenn Diya dann nicht mehr alles schafft und keine Energie mehr für die Dinge hat, die man ihr abverlangt, gilt es, eine Pause einzulegen und Geduld mit ihr zu haben. So entsteht eine besondere Beziehung zwischen Spieler*in und Charakter. Doch es geht auch um den Weg hinauf, raus aus dem dunklen Abgrund. Um das immer wieder Aufstehen, das Erlernen neuer Fähigkeiten und darum, aktiv um Hilfe zu bitten.

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit sind dazu sowohl ein Game Design Document als auch erste Visual Development Skizzen entstanden. Mit dem Projekt erhoffe ich mir, etwas mehr Empathie für junge Menschen, die unter depressiven Symptomen leiden, zu schaffen. Außerdem soll jungen Spieler*innen vermittelt werden, dass es Unterstützung braucht, um diesen Krater zu bezwingen.

"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit."
— Karl Valentin (angeblich)